Freitag, 7. September 2012

Fernweh-Freitag: Sommer in Dänemark

Unser Urlaub in Dänemark ist noch gar nicht so lange her und ja, ich würde gleich wieder hin. Zwei sonnige Wochen verbrachten wir in einem hyggeligen Ferienhaus in Tisvildeleje. Für den kleinen Mann war das Meer mit dem riesigen Sandkasten davor Liebe auf den ersten Blick. Am Schönsten fanden wir den Strand von Hornbaek, wo sich Mitte August nur noch wenige Touristen aufhielten. Das Meer war so flach und ruhig, dass der kleine Mann nach Herzenslust darin plantschen und herumkrabbeln konnte.
Unser Häuschen. Hyggelig as hyggelig can be.
Im wunderschönen Schloss Frederiksborg half uns ein hinreißender älterer Museumsaufseher, den richtigen Weg durchs Museum zu finden. (Nein, das auf dem unteren Bild ist er nicht)
Das Louisiana Museum of Modern Art ist absolut beeindruckend und empfehlenswert. Nur für den kleinen Mann waren es ein bisschen zu viele (mediale) Eindrücke.
Zum Sightseeing und Shopping ging es an zwei Tagen auch nach Kopenhagen.
Dänemark ist wahnsinnig kinderfreundlich. Etwas was wir sehr zu schätzen gelernt haben während unserer Reise. Und überhaupt: Ich werde die Hilfsbereitschaft und die Freundlichkeit und die vielen Lächeln von Fremden in allerbester Erinnerung behalten.

Donnerstag, 6. September 2012

Letztens in der Eifel

Ende Juli verbrachten der kleine Mann, Mathilde und ich eine Woche bei meiner Mutter in der Eifel. Jeden Morgen spazierten wir gemeinsam durch den Wald. So wie früher an unzähligen Sonntagen nach dem Mittagessen. Ach, wie herrlich der Eifelwald im Sommer duftet.

Mittwoch, 5. September 2012

Der kleine Mann und sein erster Geburtstag

Vor fast zwei Monaten hatte der kleine Mann Geburtstag: an einem Sonntag - ideal für eine kleine Feier mit anderen (fast) Einjährigen und ihren Eltern. Aber mit Kind ist halt nichts mehr planbar... Obwohl – geplant war ja alles. Es gab eine Feier mit Kuchen, Hirsekringeln und anderen Leckereien, es gab Deko im ganzen Haus, es gab Geschenke, es gab Sonne, es gab gutgelaunte große und kleine Gäste und es gab... ein krankes Geburtstagskind. Der kleine Mann wachte an seinem großen Tag mit leichtem Fieber auf und pünktlich um 15 Uhr war die Temperatur bei 39 Grad angelangt. Zu spät, um die Feier abzusagen. Zahnen plus Angina, wie sich nachher herausstellte. Herrjeh, was hat mir der kleine Mann leid getan. Ich hoffe so sehr, dass er bei seinem nächsten Geburtstag ganz gesund ist und einen wunderschönen Tag hat.

Dienstag, 4. September 2012

Markt und Brunch im SUD

Seit ein paar Wochen kann man im Sudhaus in Basel jeden Sonntag brunchen. Wir haben das jetzt mal getestet und für sehr gut befunden. Leckeres Essen, Sixties Soul Musik vom DJ, ein kleiner Markt für Handgemachtes, der Hund darf mit, das Kind fühlt sich wohl. Was will man mehr? Hier kommen wir ganz sicher öfter her.
Markt und Brunch im Sudhaus (es heißt mittlerweile eigentlich nur noch SUD, aber daran habe ich mich irgendwie noch nicht richtig gewöhnt) gibt es jeden Sonntag von 10 bis 16 Uhr im Burgweg 7 in Basel.

Montag, 3. September 2012

Wochenrückblick

Seit einer Woche sind wir zurück aus dem Urlaub und schwups, schon wieder mittendrin im Alltag.
Gefreut: Dass ich Trauzeugin werde
Gedacht: Juchuuuuuuu, sie heiraten!           
Gemacht: Vermutlich zum letzten Mal in diesem Jahr mit dem kleinen Mann draußen im warmen Wasser geplanscht
Gelacht: Als der kleine Mann das Möpschen nachgemacht hat und mit einer Socke im Mund herumgekrabbelt ist
Gefreut: Dass meine Mutter mir beim urlaubsbedingten Wäscheberg geholfen hat
Gesehen: Kastanien auf dem Boden
Gegessen: Zwetschgenkuchen, von der Mama gebacken.
Getrunken: Fencheltee
Gehört: Die schönsten Kinderlieder von Heike Makatsch und der derhundmarie

Freitag, 31. August 2012

Fernweh-Freitag: Hausboot-Urlaub im Elsaß - Teil 2

Da ist er endlich! Der zweite Reisebericht zum Hausboot-Urlaub. Besser spät als nie, oder? Start- und Endpunkt unserer Fahrt war Saverne in Frankreich. Von dort ging es auf dem Rhein-Marne Kanal bis nach Réchicourt und wieder zurück. Der Kanal wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und diente lange Jahre dem Gütertransport. Über 100 Schleusen zu durchqueren war aber dann irgendwann nicht mehr ganz zeitgemäss. Und tatsächlich sind heute fast nur noch Haus,- Sport und Ausflugsboote unterwegs... und die schleusen und schleusen und schleusen.
Wenn wir gerade mal nicht durch eine Schleuse mussten, tuckerten wir gemächlich durch die sonnigen Landschaften von Elsass und Lothringen. Auf unserem Weg gab es nur wenige Dörfer und Häfen. Aber da man entlang des Kanals eigentlich überall anlegen kann, waren wir nur zum Tanken und einmal zum Duschen auf die offiziellen Anlegestellen angewiesen. Ahhh. nur einmal duschen??? Ganz so schlimm war es nicht. Im Boot hatten wir vier Toiletten, die auch als Dusche genutzt werden konnten. Gekocht und gegessen wurde an Bord oder bei einer der zahlreichen Picknick-Möglichkeiten am Ufer.
Sonnenuntergang. Spektakulär
Im Tunnel bei Arzviller. Die Angst fuhr mit.
Das Schiffshebewerk von Saint-Louis Arzviller. Es erspart 17 Schleusen, ist aber irgendwie ein gruseliges Betonmonster.
Ich hatte ja schon im ersten Post gesagt, dass Hausboot-Urlaub ein prima Familienspaß ist. Dass einige Eltern ihre Kinder in dem Kanal haben baden lassen, fand ich aber unfassbar fies. Mal ganz abgesehen von den vielen toten Fischen, dem leblosen Reh und dem aufgeblähten Katzenschwein, entleert jedes Boot die Inhalte seiner Toiletten ins Wasser. Und es gibt viele Boote und darauf viele Toiletten...
Einige von Euch hatten gesagt, dass Hausboot fahren etwas von Freiheit hätte. Das kann ich in unserem Fall leider nicht bestätigen. Das mag vielleicht anders sein, wenn man auf natürlichem Gewässer unterwegs ist, aber für den Kanal trifft das nicht zu. Ein großes Manko ist auch das Motorengeräusch, das einen beim Fahren ständig umgibt und die schöne Landschaft stört. Fazit: Hausboot-Urlaub ist, wie alles im Leben, Geschmacksache. Bei einem nächsten Mal würde ich nicht mehr ausschließlich auf einem Kanal schippern wollen. Als Familien-Urlaub kann ich mir aber zum Beispiel eine Fahrt auf der Mecklenburgischen Seenplatte durchaus noch einmal vorstellen. 
Die Bilder sind nicht von mir, sondern von den Mitreisenden Paul und Stefan gemacht worden. Merci beaucoup für die super Fotodokumentation.