Ende Juli verbrachten der kleine Mann,
Mathilde und ich eine Woche bei meiner Mutter in der Eifel. Jeden Morgen
spazierten wir gemeinsam durch den Wald. So wie früher an unzähligen Sonntagen
nach dem Mittagessen. Ach, wie herrlich der Eifelwald im Sommer duftet.
Donnerstag, 6. September 2012
Mittwoch, 5. September 2012
Der kleine Mann und sein erster Geburtstag
Vor fast zwei Monaten hatte der kleine
Mann Geburtstag: an einem Sonntag - ideal für eine kleine Feier mit anderen
(fast) Einjährigen und ihren Eltern. Aber mit Kind ist halt nichts mehr planbar...
Obwohl – geplant war ja alles. Es gab eine Feier mit Kuchen, Hirsekringeln und
anderen Leckereien, es gab Deko im ganzen Haus, es gab Geschenke, es gab Sonne,
es gab gutgelaunte große und kleine Gäste und es gab... ein krankes
Geburtstagskind. Der kleine Mann wachte an seinem großen Tag mit leichtem
Fieber auf und pünktlich um 15 Uhr war die Temperatur bei 39 Grad angelangt. Zu
spät, um die Feier abzusagen. Zahnen plus Angina, wie sich nachher
herausstellte. Herrjeh, was hat mir der kleine Mann leid getan. Ich hoffe so
sehr, dass er bei seinem nächsten Geburtstag ganz gesund ist und einen
wunderschönen Tag hat.
Dienstag, 4. September 2012
Markt und Brunch im SUD
Seit ein paar Wochen kann man im
Sudhaus in Basel jeden Sonntag brunchen. Wir haben das jetzt mal getestet und
für sehr gut befunden. Leckeres Essen, Sixties Soul Musik vom DJ, ein kleiner
Markt für Handgemachtes, der Hund darf mit, das Kind fühlt sich wohl. Was will
man mehr? Hier kommen wir ganz sicher öfter her.
Markt und Brunch im Sudhaus (es heißt
mittlerweile eigentlich nur noch SUD, aber daran habe ich mich irgendwie noch nicht
richtig gewöhnt) gibt es jeden Sonntag von 10 bis 16 Uhr im Burgweg 7 in Basel.
Montag, 3. September 2012
Wochenrückblick
Gefreut: Dass ich Trauzeugin werde
Gedacht: Juchuuuuuuu, sie heiraten!
Gemacht: Vermutlich zum letzten Mal in diesem Jahr mit dem
kleinen Mann draußen im warmen Wasser geplanscht
Gelacht: Als der kleine Mann das
Möpschen nachgemacht hat und mit einer Socke im Mund herumgekrabbelt ist
Gefreut: Dass meine Mutter mir beim urlaubsbedingten
Wäscheberg geholfen hat
Gesehen: Kastanien auf dem Boden
Gegessen: Zwetschgenkuchen, von der Mama gebacken.
Getrunken: Fencheltee
Gehört: Die schönsten Kinderlieder von Heike
Makatsch und der derhundmarie
Getrunken: Fencheltee
Freitag, 31. August 2012
Fernweh-Freitag: Hausboot-Urlaub im Elsaß - Teil 2
Da ist er endlich! Der zweite Reisebericht zum Hausboot-Urlaub.
Besser spät als nie, oder? Start- und Endpunkt unserer Fahrt war Saverne in
Frankreich. Von dort ging es auf dem Rhein-Marne Kanal bis nach Réchicourt und
wieder zurück. Der Kanal wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und diente
lange Jahre dem Gütertransport. Über 100 Schleusen zu durchqueren war aber dann
irgendwann nicht mehr ganz zeitgemäss. Und tatsächlich sind heute fast nur noch Haus,- Sport und Ausflugsboote unterwegs... und die schleusen
und schleusen und schleusen.
Wenn wir gerade mal nicht durch eine
Schleuse mussten, tuckerten wir gemächlich durch die sonnigen Landschaften von
Elsass und Lothringen. Auf unserem Weg gab es nur wenige Dörfer und Häfen. Aber
da man entlang des Kanals eigentlich überall anlegen kann, waren wir nur zum
Tanken und einmal zum Duschen auf die offiziellen Anlegestellen angewiesen.
Ahhh. nur einmal duschen??? Ganz so schlimm war es nicht. Im Boot hatten wir
vier Toiletten, die auch als Dusche genutzt werden konnten. Gekocht und
gegessen wurde an Bord oder bei einer der zahlreichen Picknick-Möglichkeiten am
Ufer.
Sonnenuntergang. Spektakulär
Im Tunnel bei Arzviller. Die Angst
fuhr mit.
Das Schiffshebewerk von Saint-Louis Arzviller. Es erspart 17
Schleusen, ist aber irgendwie ein gruseliges Betonmonster.
Ich hatte ja schon im ersten Post
gesagt, dass Hausboot-Urlaub ein prima Familienspaß ist. Dass einige Eltern ihre Kinder in dem Kanal haben baden lassen, fand
ich aber unfassbar fies. Mal ganz abgesehen von den vielen toten Fischen, dem
leblosen Reh und dem aufgeblähten Katzenschwein, entleert jedes Boot die Inhalte
seiner Toiletten ins Wasser. Und es gibt viele Boote und darauf viele
Toiletten...
Einige von Euch hatten gesagt, dass Hausboot fahren etwas von
Freiheit hätte. Das kann ich in unserem Fall leider nicht bestätigen. Das mag
vielleicht anders sein, wenn man auf natürlichem Gewässer unterwegs ist, aber für
den Kanal trifft das nicht zu. Ein großes Manko ist auch das Motorengeräusch,
das einen beim Fahren ständig umgibt und die schöne Landschaft stört. Fazit:
Hausboot-Urlaub ist, wie alles im Leben, Geschmacksache. Bei einem nächsten Mal würde ich nicht mehr ausschließlich auf einem Kanal schippern wollen. Als Familien-Urlaub kann ich mir aber zum Beispiel eine Fahrt auf der Mecklenburgischen Seenplatte durchaus noch
einmal vorstellen.
Die Bilder sind nicht von mir,
sondern von den Mitreisenden Paul und Stefan gemacht worden. Merci beaucoup für
die super Fotodokumentation.
Montag, 2. Juli 2012
9 Dinge: Rund um die Geburt des kleinen Mannes
Am Sonntag wird der kleine Mann ein Jahr alt. Grund genug, mal ein bisschen über meine Schwangerschaft, seine Geburt und die erste Zeit danach zu plaudern. Jeder
erlebt diese Zeit vollkommen anders. Für
mich zum Beispiel war es gut, mich und meinen Zustand nicht zu wichtig zu nehmen. Trotzdem
habe ich mir ständig Sorgen gemacht, ob es dem kleinen Wesen im meinem Bauch
auch wirklich gut geht. Aber es ging ihm gut da drinnen und mir ebenso. Dafür bin ich sehr
dankbar.
1. Bevor ich wusste, dass ich schwanger bin, haben wir eine wunderbare Woche in New Orleans verbracht. Der kleine Mann, der als blinder Passagier dabei war, trägt deshalb den Zweitnamen Louis – als Abkürzung von Louisiana.
2. Bis zuletzt konnte ich es nicht fassen, dass ich schwanger bin. Ich hatte auch nicht den Drang, ständig darüber zu sprechen. Schwanger zu sein, empfand ich als komplett surreal.
3. Ich habe mich während der Schwangerschaft weder besonders hässlich, noch besonders schön und auch nicht besonders besonders gefühlt. Ich war immer ich selbst.
8. Ich habe gestillt, bis der kleine Mann sieben Monate alt wurde. Nein, es war für mich keine persönliche Erfüllung und nichts, was ich zu den Top Five unvergesslicher Erlebnisse zähle. Ich habe es gemacht, weil ich es konnte und weil es gut ist.
9. Der kleine Mann ist was ganz Großes. Was ich für dieses süße Menschenkind fühle, haut mich jeden Tag von neuem um.
1. Bevor ich wusste, dass ich schwanger bin, haben wir eine wunderbare Woche in New Orleans verbracht. Der kleine Mann, der als blinder Passagier dabei war, trägt deshalb den Zweitnamen Louis – als Abkürzung von Louisiana.
2. Bis zuletzt konnte ich es nicht fassen, dass ich schwanger bin. Ich hatte auch nicht den Drang, ständig darüber zu sprechen. Schwanger zu sein, empfand ich als komplett surreal.
3. Ich habe mich während der Schwangerschaft weder besonders hässlich, noch besonders schön und auch nicht besonders besonders gefühlt. Ich war immer ich selbst.
4. Loslassen. Das war der
beste Tipp, den ich in der Schwangerschaft bekommen habe.
5. Der
kleine Mann kam im Geburtshaus zur Welt. Um 8.30 morgens sind wir hingefahren,
um 11.16 war er da, um 15 Uhr haben wir mit der Hebamme Kuchen gegessen und um
17 Uhr waren wir alle wieder zu Hause.
6. Das
Wochenbett (vor allem die ersten Tage nach der Geburt) ist generell blöd. Aber zu Hause
zu sein – die ganze Familie im eigenen Bett vereint, das eigene Bad in der Nähe
zu haben, zu essen, wann und was man möchte – war das absolut Beste und es war
eine wunderschöne Zeit.
7. Das
große Thema Stillen. Es war toll zu sehen, wie der kleine Mann wächst und
Babyspeck bekommt und das nur von meiner Milch. Da war ich schon ein bisschen
stolz.8. Ich habe gestillt, bis der kleine Mann sieben Monate alt wurde. Nein, es war für mich keine persönliche Erfüllung und nichts, was ich zu den Top Five unvergesslicher Erlebnisse zähle. Ich habe es gemacht, weil ich es konnte und weil es gut ist.
9. Der kleine Mann ist was ganz Großes. Was ich für dieses süße Menschenkind fühle, haut mich jeden Tag von neuem um.

























