Außer den ständigen Einrichtungen
gibt es immer wieder verschiedene Wechselausstellungen. Eine war zu dem für San
Francisco passenden Thema Erdbeben. Erkennt ihr die Häuser auf dem
Schwarzweiß-Foto? Jep, das sind die Painted Ladies am Alamo Square, die das
Erdbeben und die Brände von 1906 überstanden.
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Mittwoch, 12. Juni 2013
California Academy of Sciences
In der Academy of Sciences,
mitten im Golden Gate Park gelegen, können Groß und Klein Wissenschaft erleben.
Im Mittelpunkt: die Naturgeschichte. Das Gebäude beherbergt verschiedene
Ausstellungsbereiche, zum Beispiel ein Planetarium, eine Sammlung von
naturhistorischen Tier-Dioramen und einen künstlichen Regenwald, der in einer
gläsernen Kuppel untergebracht ist. Der kleine Mann war besonders von den
Aquarien begeistert. Stundenlang hätte er ins Wasser gucken können, wo sich
unter anderem Haie und Rochen tummelten.
Donnerstag, 6. Juni 2013
Let's go Giants
Die Karten für das Baseball-Spiel der
Giants waren so ziemlich das erste, was wir vor unserer Reise organisiert
hatten. Baseball finde ich deshalb so super, weil es nicht so wahnsinnig
verbissen zugeht und weil das ganze Drumherum auch sehr unterhaltsam ist. Es
gibt ständig Essen, Trinken und Musik und in den Pausen werden die Zuschauer in
irgendwelche Aktionen involviert.
Während die Giants an diesem Tag zur Bestform
gegen die Braves aufliefen, herrschte beim kleinen Mann leider noch
krankheitsbedingt ein ziemliches Formtief. Wir verkürzten daher unsere Zeit im
Stadion auf ein Minimum, aßen schnell einen Hot Dog und ein Eis, machten ein paar Handyfotos und waren dann
auch schon wieder weg.
Schade war das, aber für den kleinen
kränkelnden Mann war es halt einfach zuviel Trubel. Trotzdem: der erste
Grundstein für einen neuen Giants-Fan ist gelegt. Denn er liebt seine neue
Baseball-Kappe heiß und innig.
Jetzt hat er die gleiche „Mutze“ wie Papa und ist furchtbar stolz darauf.
Freitag, 31. Mai 2013
Kranker kleiner Mann
Im letzten Post hatte ich es schon
erwähnt. Der kleine Mann ist in unserer zweiten Woche hier in San Francisco
krank geworden. Fünf Tage lang hatte er hohes Fieber. Kein Schnupfen, kein
Husten, ein bisschen Halsweh, sonst nichts. Aber das Fieber wollte und wollte
nicht runtergehen. Alle vier Stunden erreichte das Thermometer die 40°C und das
trotz fiebersenkender Maßnahmen. Irgendwie hatten wir ja fast mit einer
Krankheit gerechnet und um uns herum hatte man uns schon vor den vielen neuen
Bazillen gewarnt. Trotzdem hofft man ja, daß der Kelch an einem vorüber zieht.
Ist er nicht und wir landeten an Tag 2 und
an Tag 4 des hohen Fiebers in der Kinder-Notaufnahme des California Pacific Medical Center. Ohne lange Wartezeiten kamen wir an die Reihe und man war
wirklich sehr nett zu uns und dem kleinem Mann. Sogar seinen Pinguin hörten sie
ab, ob bei dem wenigstens alles in Ordnung sei. Und ein paar Tage später riefen sie bei uns an, um zu fragen, wie es dem kleinen Mann ginge.
Machen konnte man nicht viel. Alle Tests fielen negativ aus, so dass
irgendein Virus der Verursacher sein musste. An Tag 5 wurde das Fieber
schlagartig besser und war dann ganz verschwunden. An Tag 6 konnte der kleine
Mann sogar wieder Eis essen.
Mittwoch, 29. Mai 2013
Bay Area Discovery Museum
Es muß einem ja nicht überall gefallen, nicht wahr? Das von so vielen angepriesene Bay Area Discovery Museum in Sausalito hat
mich nämlich etwas enttäuscht. Vielleicht ist es für größere Kinder
interessant, für den kleinen Mann mit seinen 22 Monaten war es eher „geht so“
oder ist das eventuell nur meine Meinung und er fand es doch super?
Wie dem auch sei. Für Toddler gibt es zwei
Indoor-Playgrounds. Beides Plastikwelten, eine grün-blau, eine in braun. Ich hatte
die ganze Zeit über ein ungutes Gefühl und fand, dass diese kleinen Räume der
ideale Nährboden für Viren und Bakterien seien. Ich sollte mich leider nicht
getäuscht haben. Drei Tage später bekam der kleine Mann hohes Fieber, das ganze
fünf Tage lang anhalten sollte. Ja ja, vielleicht hat er sich auch irgendwo
anders angesteckt, aber es passt halt so gut.
Nachdem ich HC genug
genervt hatte, gingen wir ins Freie und fanden doch noch einen tollen Platz zum
Spielen auf dem Gelände. Ein Spielplatz im Piraten-Look und ein altes Boot, auf
dem man herum klettern konnte.
Übrigens: Von dem Begriff Museum darf
man sich nicht in die Irre führen lassen. Damit ist lediglich gemeint, dass die
Kinder hier mit allen Sinnen Verschiedenes entdecken können und auch noch ein
bisschen was dabei lernen. Ausgestellt wird hier nichts.
Freitag, 24. Mai 2013
San Francisco von oben
Unser Appartement hier in San
Francisco liegt im Stadtteil Telegraph Hill. Wie der Name vermuten lässt,
handelt es sich um einen Hügel, geprägt von den typischen steilen Straßen. Ganz oben auf dem Telegraph Hill steht der Coit Tower. Von
dort oben hat man eine fantastische Rundumsicht auf die Stadt.

Die Dame auf dem Foto ist Lillie Hitchcock Coit. Sie hatte ein großes Faible
für die Freiwillige Feuerwehr. Als sie der Stadt nach ihrem Tod eine
beträchtliche Geldsumme hinterließ, nutze man die Spende, um den Coit Tower zu
errichten – einen Aussichtsturm für Jedermann und zu Ehren der Freiwilligen
Feuerwehr.



Donnerstag, 16. Mai 2013
Wenn sich am Pier 39 die Seehunde rar machen
Klar, dass ich mit dem kleinen Mann die Seelöwen am Pier 39 besuchen
musste. Lag es an der Jahreszeit, am Wetter oder an der Tagesform? Ganz so
zahlreich, wie ich es in Erinnerung hatte, waren die Seelöwen diesmal nicht
erschienen. Der kleine Mann fand's trotzdem toll und machte noch auf dem Weg
nach Hause Seelöwen-Geräusche.
Früher war mehr Seelöwe. Seht
selbst!
4 Jahre später. Anderes Schild, gleicher
Platz, weniger Seelöwen.
Mittwoch, 15. Mai 2013
Spielen im Golden Gate Park und lecker Burger
Der kleine Mann liebt
Spielplätze. Gut, welches Kind tut das nicht. Einen besonders schönen und
großen fanden wir im Golden Gate Park. Auch hier gibt es verschiedene Bereiche
für Kinder unterschiedlichen Alters. Ich mochte vor allem den Sandplatz, der
wie eine Unterwasserwelt gestaltet war. Der kleine Mann mochte den auch,
allerdings weil er hier einen neuen Freund fand, der sogar ganz bereitwillig seine
Autos mit ihm teilte.
Gegessen haben wir in der Nähe im
Park Chow in der 9th Avenue. Es war zwar ziemlich voll, aber irgendwie hat man
doch noch ein Plätzchen für uns samt Buggy gefunden. Der kleine Mann hat das
Essen nach so viel Getobe nämlich glatt verschlafen. Lecker wars. Ich hatte
einen vegetarischen Burger und einen Spinat-Salat mit Äpfeln, Walnuss, Beeren
und Ziegenkäse, dazu hausgemachte Limonade.
Montag, 13. Mai 2013
Wo die hohen Bäume immer höher wachsen
Unweit von San Francisco leben die
höchsten Bäume der Erde. Und den Küstenmammutbäumen, wie diese riesigen und
uralten Waldbewohner heissen, statten wir letztes Wochenende einen Besuch ab.
Im Muir Woods National Monument, in der Nähe von Sausalito, kann man herrlich spazieren gehen und Energie
für die Woche auftanken.


































