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Dienstag, 30. August 2016

Ein Rittergeburtstag für meinen Herzensritter

Es war nur eine Frage der Zeit bis sich der kleine Mann eine Ritterparty zum Geburtstag wünschte. Als Ritterfan seit – man glaubt es kaum – 3 Jahren, war das sowieso längst überfällig, wie ich finde. Und am Ende der Party meinte der kleine Mann, dass es sein allerschönster Tag gewesen sei. Na wenn das mal kein Grund ist, euch ein bisschen von der Feier und dem ganzen Drumherum zu erzählen.
Wie schon im letzten Jahr bei der Piratensause ist es ziemlich einfach, sich im Internet tolle Anregungen und Tipps für ein solches Fest zu holen. Selbst gebastelt oder gekauft, für den grossen oder für den kleinen Geldbeutel – es bleiben keine Wünsche offen. Obwohl ich sehr gerne gestalte und bastele, fehlt mir die Zeit, alles selbst zu machen. Und ohne Frage, es wäre mir auch einfach zu aufwändig. Ich bin ein Freund der guten Mischung von DIY und hübschen fertigen Produkten.
Also los geht`s und fangen wir bei den Einladungskarten an. Wie schon im letzten Jahr haben wir die Einladungskarten ohne viel Aufwand selbst gemacht. Als Vorlage haben wir uns eine Ritter-Schild Malvorlage aus dem Internet gesucht. Die wurde mit dann mit einem Foto und einer netten mittelalterlich anmutenden Schrift gestaltet, auf buntes Papier ausgedruckt, als Klappkarte gefaltet, zugeschnitten und: Fertig.
Bei der Deko habe ich es mir einfach gemacht und mich in den Online-Party-Shops meines Vertrauens herumgetrieben. Wie so oft haben mir die Produkte von Meri Meri am besten gefallen. Aus der Ritterserie durften deshalb Tischdecke, Pappteller, Becher und Servietten mit, sowie eine Girlande und das Cupcake-Set. Außerdem noch Pappbecher und –Teller in „Silber“ und Luftballons. Bei den Ballons habe ich darauf geachtet, dass das Motiv „auf dem Kopf“ steht. Das heisst, wenn man sie mit Luft statt Helium füllt und kopfüber aufhängt, ist das Bild wieder richtig herum. Klingt kompliziert, aber ihr wisst, was ich meine, oder?
In Sachen Essen war uns wichtig: Einfach und lecker! Ein Geburtstag im Freien und das im Hochsommer bei über 30°C ist sowieso nichts für aufwändige Buttercreme-Fondant-Hast-du-nicht-gesehen-Torten. Es gab daher hauptsächlich Leichtes: Trauben und ganz viel Wassermelone, Mozzarella-Tomate-Basilikum Schwerter, Blätterteig-Schnecken mit Spinat und Feta, Paprika- und Karotten-Lanzen und Knabbergebäck. Dazu ein selbstgemachter Dip mit hauseigenen Gartenkräutern. An der Süssfront gab es Papageien-Muffins. Die sind bei den Kindern immer wahnsinnig beliebt. Und ein Schokokuchen in Burg-Form.
Den Spiele-Teil haben wir klein gehalten, um den Kindern genug Zeit zum Toben zu geben. Damit die Ritter in der Hitze aber trotzdem mal kurz zur Ruhe kommen, hatten wir eine Drachen-Mission geplant. Inspiriert von viel zu vielen Folgen „Game of Thrones“, hatte ich mir die folgende - im Gegensatz zum Vorbild - sehr friedliebende und natürlich auch unblutige Geschichte ausgedacht: Werde ein Freund der Drachen! Um die Mission erfolgreich ausführen zu können, wurde allerdings auf Schwerter verzichtet. Die hätten die Mutter der Drachen nämlich nur verärgert. Ausschließlich Schilde waren erlaubt, um sich auf dem Weg vor Brennnesseln oder Käfern zu schützen. Der erste Teil der Mission war demnach das Basteln eines Ritter-Schildes. Zur Vorbereitung hatten wir Schilde aus Pappe ausgeschnitten. Die Rückseite beklebten wir mit einem stabilen Griff aus Gaffa-Tape.
Zur individuellen Gestaltung legten wir Sticker, Malstifte und Bilder bereit. Die Drachenbilder hatte ich vorher mit Hilfe von Schablonen gezeichnet und mit dem Ausmalen hatte ich mir im Vorfeld immer mal wieder die Abende vertrieben.
Beim Gestalten waren die Kinder wahnsinnig kreativ und am Ende, zu Recht, sehr stolz auf sich.
Ausgerüstet mit dem eigenen Ritterschild begann dann der zweite Teil der Mission: Löse das Rätsel der grossen Drachenmutter. Dazu hatten wir im Garten 4 grosse Dracheneier versteckt. Die mussten die Ritter finden und anschliessend das Rätsel gemeinsam lösen. In den Eiern befand sich jeweils ein Teil eines Drachenpuzzles.
Die kleinen Ritter mussten gemeinsam suchen und waren dabei ein Superteam. Ich war ganz schön beeindruckt, wie die vier Finder bejubelt wurden und wie sich dann alle zusammen daran machten, die Puzzle-Teile zusammen zu legen. Nachdem die friedliche Mission erfolgreich beendet war, erhielt jeder Ritter eine Urkunde, die die Freundschaft mit den Drachen besiegelte.

Am Ende der Party bekam jedes Kind noch ein kleines Give-away. Ich finde es immer schön, wenn die Mitgebsel-Tütchen nicht allzu viel Süsskram oder billigem Plastik-Kram beinhalten. In diesem Jahr habe ich Jute-Säckchen gekauft und diese mit verschiedenen Drachenmotiven bestempelt. Die Säckchen können auch später prima als Aufbewahrung für kleine Schätze dienen.
Gefüllt wurden die Säckchen mit einem Pixie-Buch rund ums Thema Ritter, Burg und Drachen. Man kann solche themenbezogenen Pixibücher übrigens gleich im 8er-Pack bestellen. Ausserdem kam ein kleiner Holzstempel ins Säckchen, ebenfalls mit Rittermotiv sowie ein Streifen Drachen- oder Ritter-Tattoos. Und zum guten Schluss legte ich noch einen Karamell-Lolli hinein. 
Es war eine wirklich gelungene und schöne Party. Aber das lag letzten Endes nicht an der hübschen Deko und dem guten Kuchen. Es lag an den Kindern, die so herrlich entspannt miteinander oder auch mal für sich allein spielten, die sich gemeinsam in imaginäre Ritterabenteuer stürzten und gegen so-tun-als-ob-Drachen verschworen. So muss das sein!

Montag, 7. Dezember 2015

Guten Tag. Welche Ritterburg darf es heute sein?

Dass ich mich mal für Ritterburgen interessiere, hätte ich vor fünf Jahren auch nicht gedacht. Es ist schon toll, wie Kinder die Neugierde für ganz andere Dinge und Sichtweisen in einem wecken. Die Ritterliebe des kleinen Mannes hat mich tatsächlich auf den Geschmack gebracht. Und sowieso: Ich liebe Spielzeug und wenn ich schon nicht alles kaufen kann und möchte, dann erlaube ich mir zumindest ein wenig Online-Windowshopping. Wie schon berichtet, haben wir zu Hause die Playmobil-Löwenritterburg. Doch wenn wir die nicht hätten, dann fände ich die folgenden Burgen ziemlich super.

Leider habe ich es nie geschafft, meinen Kindern das schöne Ostheimer-Holzspielzeug schmackhaft zu machen. Dabei sind die Figuren und Bauteile aus der Ritterserie einfach wunderschön, wie ich finde. Mit den Einzelteilen kann man sich seine Burg je nach Wunsch zusammenstellen und immer wieder neu bauen. Es gibt Türme, Falltüren, Wehrgänge und vieles mehr.
Von Schleich haben wir ja auch ein paar Ritter, die die Kinder sehr mögen. Eine passende Burg gäbe es dazu natürlich auch. Die Anlage besteht aus einem Halbrund an Mauern und einem Wehrturm mit Falltür. Mir gefällt, dass sie so offen zu bespielen ist und nicht so viel Platz einnimmt wie geschlossene Burganlagen.


Ganz besonders schön finde ich die Ritterburgen von Le ToyVan. Sie sind ebenfalls aus Holz. Beim Emerald Castle gefällt mir besonders die türkis-grüne Farbe. Das ist mal etwas Anderes. Zu den Burgen gibt es natürlich auch Zubehör, wie ein Katapult oder einen Belagerungsturm. Die passenden Biegepüppchen sind aus Holz und tragen echte Stoffkleidung.
Welche Ritterburg gefällt euch denn am Besten? Habt ihr Erfahrungen mit eine dieser Burgen?

Ich weiss, dass es nervig ist, das zu lesen. Aber auch für diesen Post gilt, dass es sich nicht um versteckte Werbung handelt. Es ist alles auf meinem Mist gewachsen, es gibt keinen Auftrag, kein Geld und auch sonst nichts dafür.